Honig im Kopf – Pferdeprofis vom 10.02.12

Honig im Kopf…

nein, nicht ganz, einfach nur Honey eine Quarter Stute, grade mal 6 Jahre alt, durch einen Weideunfall auf einem Auge blind und nunja, wir wollen nicht untertreiben, sie läuft absolut nicht rund, aber sie ist hübsch und war sicherlich billig und ein Fohlen gabs obendrein. Also was solls.
Die Besitzerin wollte sie eben retten und wir wollen ihr mal nichts unterstellen, aber viel zu oft stellt sich raus, dass es nicht ums retten ging sondern darum billig an ein Reitpferd zu kommen.
Das ist also dem Hackl seine neue Aufgabe, gar nicht so schwer, denn viel zu tun gibt’s nicht für ihn.
Nach erster Bestandsaufnahme stellt er sogar fest, dass was im Gangbild nicht stimmt, wir erinnern uns, dass schon mehrfach in vergangenen Sendungen auch Pferde mit gewissen Lahmheiten trainiert wurden und ein Schelm wer böses dabei denkt, es hat den Anschein, als hätte man aus der Kritik die immer lauter wurde gelernt.
Er gibt also eine kleine Hausaufgabe auf und weil das Gefühl es so gesagt hat, schlägt er mit seinem TA Freund im Gepäck wieder auf. Der stellt nach „eingehender“ Untersuchung fest, dass Pferd ist eine Baustelle, eine riesige und das fehlende Auge hat rein gar nix damit zu tun. Die Stute zeigt eher Anzeichen einer Ataxie. Es wird akupunktiert, gerenkt und geröngt, wobei mir immer noch nicht ganz klar ist, warum der Huf geröngt wurd und nicht der Rücken, aber ich bin ja auch nicht vom Fach und so ein MRT in einer Klinik, wäre sicher zu kostspielig gewesen, ausserdem weniger Effektiv für den TA Freund, aber lassen wir das.
So, nachdem also alles soweit im Butter ist, kann der Honig wieder fließen, ähm ich meine natürlich die Honey kann dann laufen, also beim Bernd auf der Ranch.
Weil ihr aber die Stangen zu langweilig sind und sie wohl keine Lust hat da irgendwie mit zu machen, wird ein Trail gebaut, extra für die Honey, toll was der Hackl so für die Kunden macht.
Und plötzlich kann das Pferd auch bocken, wobei ich sowas eher als Überforderung interpretiere, aber ich bin auch kein Profi, also wird das schon so stimmen.
Besitzerin kommt und ist glücklich, dann machen alle noch einen schönen Ausflug in den Trailpark Gut Hammerberg und dort wird klar, man muss nicht unbedingt reiten, man kann auch an geführten Trails teilnehmen.
Zum guten Schluß, noch der Tipp vom Hackl, dass man Pferde nicht unbedingt reiten muss und auch zu Fuß damit glücklich werden kann, was die Besitzerin von Honey auch findet und sie leben glücklich bis ans Lebensende, bleibt ja auch noch das Fohlen, dass irgendwann mal reitbar werden wird…

Einen faden Beigeschmack wie ich finde und die verdeckte Schleichwerbung in den Folgen stinkt langsam zum Himmel, aber das ist auch mehr meine subjektive Einschätzung und entbehrt jeder Grundlage.

……. to be continued…..

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