(M)ein Gedicht



Aus aktuellem Anlass, und weil ich einfach in poetischer Stimmung bin.
Man möge mir meine dichterische Unfähigkeit nachsehen, es ist ein bisschen ‚Reim dich, oder ich fress dich‘, aber man wächst ja an seinen Aufgaben.
Ich wünsche allen besinnliche Feiertage, und mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Es weihnachtet in Stadt und Land
Ein Jeder kommt zur Ruh
Ja auch im Stall am Waldesrand
Tut‘s Pferd die Augen zu.

Bescherung War schon, Oh wie fein,
Vom Reiterlein gab‘s viel:
Gamaschen für das Vorderbein,
ein Gummiball zum Spiel.

Schabracke, lila weiss gestreift
Ein Vorderzeug aus Leder,
Ein Sattelwagen luftbereift
Ein Halfterschmuck mit Feder.

Ein Strinband mit Svarowski-steinen,
Ein neuer Zaum, Kandare.
Sporen die gar gülden scheinen,
Ein Schweifspray für die Haare.

Hufett mit Erdbeergeruch,
Kardätsche, Bürste, Striegel,
Ein tolles Reitertagebuch,
Ein neuer Hallenspiegel!




Das Pferdchen zieht jetzt ein Gesicht,
wollt es zum Feiertage,
doch all dieses Gerümpel nicht,
Es hätte eine Frage:

Wär es vielleicht im nächsten Jahr
Nicht möglich, dass zum Feste,
Das Reiterlein, wie‘s früher war,
nur schenkt dem Pferd das Beste?

Den Tag auf weiten, grünen Weiden,
Gern auch mit Schnee darauf,
mit Freunden, die das Spiel geleiten,
und Leckerlis zu Hauf.

Das wär‘ dem Pferdchen drei Mal lieber
Als das, was sich zum Fest,
Das Reiterlein im Weihnachstfieber,
selber schenken lässt.

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