Und weiter geht’s…



Gestern war es wieder so weit. Zur besten Sendezeit um 19:05 treiben, wie seit Jahren üblich, auf dem schönen Sender VOX allerhand Profis ihr Unwesen. Zur Erinnerung: Ein Profi (allgemein anerkannte Abkürzung für Professioneller) ist jemand, der in seinem Segment eine Aufgabe besser erledigt als ein Amateur oder Dilettant…
Im Moment für die Quoten zuständig: Die Fäährdeprofis.
Bereits vorab wurden die Zuschauer darauf hingewiesen, dass es sich bei der ausgestrahlten Sendung um eine Wiederholung aus dem Jahr 2013 handelt. In meinem unterbelichteten Hirn liefen selbstverständlich die Synapsen sofort wieder heiß…: Warum unterbrechen sie die laufende Staffel? War ein neues Fiutscha-Waterloo abzusehen? Hatte Sandra ein Problem mit ihrer Frisur oder gar eine Kehlkopflähmung und war somit nicht mehr in der Lage ihren hochcharakterisierenden Prüüma-Brüller loszulassen? Fragen über Fragen, aber schon die erste Sequenz der gezeigten Sendung ließ mich mein Grübeln unterbrechen, denn alsbald schlich sich ein anderes Phänomen in meinen Kopf, das da heißt: FREMDSCHÄMEN
Bevor wir aber hier zur erneuten Zusammenfassung der amüsanten Comedy-Show namens Fäährdeprofies kommen, aus gegebenem Anlass ein weiteres, inzwischen altbekanntes VORAB:
Ich kenne keinen der Hauptdarsteller dieser Sendereihe persönlich, noch habe ich einen jemals bei der täglichen Arbeit bewundern dürfen. Ich klammere ich weiterhin an die Vorstellung, dass beide Fäährdeprofies zuhause wahrhaftig echte Pferdeleute mit Verstand und Gefühl für die ihnen anvertrauten Lebewesen sind. Ebenso weiß ich, dass diese Sendung durch Regie und Schnitt die Realität verzerrt und ein für die breite Masse spektakulär aufbereitetes Bild projiziert. Genau das ist allerdings mein Ansatzpunkt, auf Deutsch gesagt: Das nervt mich!
Wenn auch nur einer meiner geneigten Leser durch meine Beiträge ein AHA-Erlebnis mitnimmt und zuhause eben nicht versucht, die im Fernsehen gezeigten Techniken auf und an seinem eigenen fleischgewordenen Fury-Traum auszuprobieren, haben unser aller liebste Kreaturen gewonnen: Die Pferde. Ich für meinen Teil (Ganz sicher kein Pferdeprofi und vollkommen talentfrei dazu) versuche, den mir anvertrauten Geschöpfen immer nach guter fachlicher Praxis das Beste auf ihrem Lebensweg mitzugeben, trotz dessen werde ich diese meine Tätigkeiten am Pferd nicht der Öffentlichkeit präsentieren. Schreiben kann ich nämlich ziemlich sicher besser als Pferde therapieren, und jeder soll doch das tun, was er am besten kann, oder nicht?
Ebenso weiß ich, dass es einigen Leuten sauer aufstößt, dass in dieser Niederschrift Sachen weggelassen und dazu gedichtet werden. Ich bitte, dieses als Stilmittel zu betrachten, die dem dramaturgischen Aufbau meiner Beiträge dienen. Meine Inhaltsangaben sind ein reines Gedächtnisprotokoll, sie entspringen meiner, sehr subjektiven, Wahrnehmung, und erheben somit keinerlei Anspruch auf irgendeine Form von Wahrheit.
Ansonsten freue ich mich jederzeit auf einen regen Diskurs über die Sendung und meine Abhandlungen, ich bitte aber zu bedenken: Wer sich mit mir geistig duellieren möchte, sollte schon bewaffnet sein.
Ansonsten wird hier kein Beitrag gelöscht, es sei denn es gebe eindeutig rassistische oder sexistische Tendenzen. Wer austeilt muss auch einstecken können; und derzeit teile ich ganz gerne aus.
Langes Vorwort, diesmal noch viel LÄNGERER Bericht, der Tragödie minus erster Teil (Guter Titel für eine Folge aus 2013, oder?)
Die wilde Württemberger Wildsau
Der HacklBernd hat eine neue Patientin. Ami Fleur (befreundete Blume, oder was sagt mir da mein bescheidenes Schulfranzösich?) ist eine Warmblöddame in den besten Jahren. Sie wohnt normalerweise in Sachsen, das unterstreicht der Akzent des Besitzers in den ersten zehn Sekunden.
Da wohnt sie allerdings seit zwei Jahren wirklich nur so rum, denn ihre kleine Reiterin hat vor eben jenem Zeitraum einen Abgang von der Blume gemacht, der sie für zwei Wochen ins Krankenhaus katapultierte. Vierzehn Jahre ist das Mädchen alt, damals war sie also zwölf; und liebt ihr Pferdchen trotz seiner Verfehlungen heiß und innig. Der kluge Kommentator erklärt uns, dass die ansonsten immer totbrave Ami Fleur bei einer Reitstunde die kleine Reiterin abschoss wie ein Spaceshuttle vom Cape Canaveral und seitdem einfach keinen Bock mehr auf jegliche Form von Reiter hat. Zur Unterstützung wird der Vater des Reitmädels ins Bild gerückt, der erklärt uns erst mal, dass die Tochter das wilde Viech nicht mehr reiten soll, man hätte schließlich einiges versucht und trotzdem hätte Ami Fleur keine Lust auf ein schnödes Reitpferddasein, sondern würde sich eher als Rodeobronco eignen. Der HacklBernd sei ihre letzte Chance, ansonsten soll sie bald ihre letzte erfüllende Bestimmung als Brotauftstrich in Angriff nehmen. Ein kluger Mensch hat mal gesagt: jedes Pferd hat ein Talent, und wenn es nur ‚gut schmecken‘ ist…
Also wird das lebensgefährliche Untier überaus fachgerecht auf einen abenteuerlich aussehenden Viehanhänger verfrachtet (bei einer Deckenhöhe von geschätzt 170 cm wären meine Hoppies da nicht eingestiegen, aber was solls…) und über 400 Kilometer in das schöne Bayernland verfrachtet. Zur Unterstützung der These der Gefährlichkeit der guten Stute werden uns arglosen Zuschauern aber noch kurz ein paar Sequenzen des böööööhsen Sturzes der kleinen Stella von der wildgewordenen Ami Fleur visualisiert. Sieht wirklich böse aus, Ami Fleur bockt, Kind fliegt seitlich ab. Allerdings wird der wirklich aufmerksame Zuschauer bei dieser Sequenz minimal stutzig…: Trägt die wilde Württembergische Wilma im Einspieler doch einen Westernsattel und die Bande im Hintergrund sieht verflucht noch eins sehr nach der in der Reithalle der Hacklschen Homebase aus…
Aber egal, wir wollen VOX hier nicht unterstellen, dass die da arme kleine Kinder dazu anhalten sich von Pferden fallen zu lassen um die volle Brisanz der Sendung zu unterstreichen, oder? Noch schlimmer wäre es sicherlich, zu implizieren, dass die gute Stute auch beim ZöpfchenBernd wieder in alte Marotten zurückgefallen wäre und das liebende Kind trotz Westernsattel und voll freundlichem Gereite ins Nirwana geschossen hätte, deswegen PFUI, sowas denkt man nicht…
Egal, egal, wir wollen nicht auf Kleinigkeiten herumreiten, der Bernd wird den Stein des Anstoßes schon bald wie einst Obelix mit seinen Hinkelsteinen erst auf dem Rücken tragen und uns dann vor die Füße werfen, da habe ich wenig Bedenken.
Als die wilde Wutz nach 400 rumpeligen Kilometern im Viehwagen in Bayern ankommt, liegt Schnee, das ist sehr hübsch und freut alle beteiligten, außer Ami Fleur, die will wieder nach Hause. Aber sie soll sich gefälligst erst mal in ihrer neuen Box entspannen.
Am nächsten Tag wird der Angriff gestartet, der Bernd will wissen woran er ist. Solche Kandidaten, erklärt er uns sehr gerne in die Kamera, habe den Fifty-Fifty-Joker gezogen. Entweder sie funktionieren beim Fäährdeprofi oder sie gehen zum Händler. Das kannste aber auch nicht guten Gewissens machen, wer weiß, wer sich nachher damit in Lebensgefahr bringt, schlachten lassen ist aber auch keine richtige Option (Warum eigentlich nicht, Herr Hackel, die Begründung hätte ich gerne mal ausgeführt, toll wäre eine Power Point Präsentation zu dem Thema…)
Also kommt die jute Stute in die Reithalle. Oder auch nicht, sie bleibt erst mal am Eingang stehen. Die erste Diagnose des Fährdetherapeuten steht fest: Skeptisch ist die gute Dame, synapsiert sie doch Reithalle mit reiten, und das ist für sie per se schon mal kein guter Plan. Der überaus kluge Kommentator teilt uns zusätzlich nochmal mit, das Ami Fleur ‚voll nervös‘ ist. Gut dass er es sagt, wären wir ansonsten doch vielleicht tatsächlich davon ausgegangen, dass die Dame lediglich keinen Bock auf die zu erwartende Arbeitseinheit hat.
In der Reithalle angekommen, lernt die Württemberger Wutz ne Menge über Bodenarbeit. Sie soll sich mit blauen Säcken verhauen lassen und gefälligst nicht mit einem ihrer württembergischen Stutenohren zucken. An der linken Seite fällt ihr das leicht, als das Prozedere nach Steuerbord überwandert hat sie aber die Nase voll und will einfach nur wieder ins Bett. Das findet der Bernd aber nicht so schlimm, schließlich ist sie von den dusseligen Englischreitern bislang vorrangig von links betatscht worden. Irgendwann siegt die Enervierung über den Fluchtinstinkt und die prave Plume lässt sich beblausacken wo auch immer es dem Bernd beliebt. Dem ehemals reitenden Mädel und dessen, das haben wir inzwischen gelernt, fachkundigen Vater ist die Zielsetzung Bernds vorerst schleierhaft, hat doch die Reitehrerin in den vergangenen zwei Jahren seit dem schlimmen Unfall auch eine Menge Bodenarbeit mit der Fleur gemacht. Dem Bernd hat die Reaktion von der Wutz aber eine Menge über ihren Charakter verraten, deswegen will er sich jetzt auf ihren unbereitbaren Rücken schwingen. Eins, zwo, Risiko; Darwing Duck ist nichts gegen ZöpfchenBernd, der traut sich was! Damit das mit dem Risiko nicht ausufert, will der Bernd sich lieber ohne Sattel und mit Strick einseitig am Knotenhalfter befestigt auf die wahnsinnige Süddeutsche schwingen. Das macht Sinn. Da sich das „dumme“ Besitzermädchen mit Kappe auch schwer am Kopf verletzte, zieht der Bernd lieber keine auf, so ist die Gefahr eines Dachschadens gleich viel geringer. (letzteres ist bitte wieder NUR meine subjektive Interpretation, liebe Kritiker!)
Der kluge Kommentator teilt uns mit, dass Pferde von oben wesentlich ungefährlicher sind als von unten, deswegen schwingt der Bernd sich jetzt behände wie ein Leistungsturner auf die Bande. Da sitzt er so rum und versucht die Plume in eine Aufsteigposition zu bugsieren. In Anbetracht der drohenden Reitgefahr hustet ihm die württembergische Wutz was und denkt nicht mal dran, sich seitlich einparken zu lassen. Da der Bernd aber drauf besteht, muss sie ihre Aussage wohl noch deutlicher formulieren, deswegen macht sie Männchen und winkt listig mit ihren Vorderfüßen. Jetzt ist das Bild vom Bernd zu dem Wildfährd noch viel deutlicher, konnte er sich doch nach seiner Planenaction nicht vorstellen, dass die Plume tatsächlich so pöhse zu dem Reiterlein war.
Nachdem einige Zeit verstrichen ist und die Stute mit ihrer Steigerei den Bernd wohl am Bein, nicht aber an lebenswichtigen Körperteilen verletzt hat, sucht dieser sich bessere Kommunkikationsmittel. Eine Gerte am Mann soll der Wutz verdeutlichen, was der ZöpfchenMann eigentlich von ihr will, nach seinem Bekunden funktioniert das auch sogleich total super. Egal wie, jedenfalls stellt die Plume sich irgendwann gottergeben seitlich an die Bande und lässt den Bernd auf ihren Rücken flutschen. Dann werden ein paar Meter bewältigt, alle grenzdebil grinsenden Zeugen der Szenerie sind hellauf begeistert, inclusive des klugen Kommentators, erinnert er uns doch nochmal daran, dass die Wutz es bis dato überhaupt nicht einsah, sich als Warmblöd zur Gattung der reitbaren Viecher zu zählen.
Am nächsten Tag reicht das Bespringen der Wutz von der Bande dem ZöpfchenBernd nicht mehr aus. Nach wie vor in sicherer erhöhter Position will er dem Tier aber lieber im Rundlauf zu Leibe rücken. Also werden einige Strohballen in die Mitte der Halle gefahren, um die die Württemberger Wilma ganz vortrefflich herumrasen kann. Das Pferd hat Stress, analysiert der Profi, das sei aber gut, denn wenn Pferde nie Stress haben, können sie sich auch nicht an solchen gewöhnen, konstatiert der kluge Kommentator. Ich schlage vor, dass sich ein jeder von uns demnächst wie ein Pavian auf einen Felsen hockt um die ihm anvertrauten Vierbeiner um sich rumgaloppieren zu lassen. Wird schließlich Zeit, dass sie sich an sowas gewöhnen, kommt das mit dem Pavian und dem Felsen in ihrem zukünftigen Leben als Reitpferd doch wahrscheinlich noch mindestens hundertmal vor.
Galante sechs Wochen später hat der Bernd sich ein entgültiges Bild von der Fleur gemacht, er hat sie auf Herz und Nieren gerpüft und ist, wie er auch dem erneut anrückenden Reitmädchen nebst ihrem fachkundigen Vater erläutert, zu einem eindeutigen Schluss gekommen. Ami Fleur wurde definitiv zu früh und zu schnell angeritten und auch in ihrem Willen gebeugt, sieht man das doch eindeutig an ihrer Kopfhaltung, sobald ein Reiter aufsteigt (Also ich find es ja immer nett, wenn meine Pferde freiwillig durchs Genick gehen, aber anscheinend ist das wohl nur ein Zeichen von zu schnellem anreiten und böser Unterwerfung… Ich entschuldige mich hiermit offiziell bei allen in englisch klassischer Reitweise von mir gepeinigten Kreaturen!!!)
Ansonsten watschelt die württembergische Wilma brav durch die Hacklsche Reithallte, Der Bernd kann ihr in der Fresse ruppen, dass es eine Freude ist, die Schnauze fliegt vom rechten zum linken Buggelenk, dass es eine Freude ist. Namhafte Dressurreiter unserer westlichen und nördlichen Nachbarländer mussten sich wegen solcher Bilder einer eingehenden Überprüfung des Veterinäramtes und einem Shitstorm im Internet aussetzen lassen, aber, who cares, ist western, he wares no helmet, it’s kind of freedom, don’t you think?
Das Stichwort hier lautet ‚Rollkur‘ (im Dressursport ist die gesellschaftstaugliche Ausdrucksweise ‚LowDeepRound‘ aber vielleicht kann mir ein westernaffiner geneigter Leser da ja weiterhelfen…)
Auch Stella soll sich jetzt ihren Ängsten stellen. Das gute Kind steigt auf die wilde Wutz und juckelt durch die Arena. Leichte Missverständnisse (Sag mal WHOW, Stella. ‚‘HO‘; Sag mal Whow, ‘HO‘; Halt dein Pferd mal an, Stella; ‘BRRRRRR‘; Pferd steht nicht richtig aber sowas in der Art) werden galant weggelächelt und der Unfall soll nun nicht nur aus Plümchens Kopf sondern auch aus dem ihrer Reiterin verschwinden.
Alle sind TOTAAL Begeistert, dass das ehemals total traumatisierte und wildgewordene Tier sich inzwischen artig im Schritt durch die Bahn pilotieren lässt. Was hat dafür gesorgt? Richtig, wieder mal ein Wechsel der Reitweise. Damit die Stella sich auch ganzheitlich darauf einlassen kann, dass englisch reiten scheiße und western reiten (oder das was uns Bernd als solches präsentiert) voll total super toll ist, muss jene auch ihre Osterferien auf der Hacklschen Homebase verbringen.
Stella lernt bei Bernd eine Menge über die generelle Natur der Pferde, vor allem beim raus- und reinbringen derselbigen. Außerdem darf sie den dem geneigten Zuschauer schon wohlbekannten Fips reiten, währenddessen sie zwei Kaffeeebecher in den Pfötchen hält, die ihr beibringen sollen, die Hände hoch zu halten. Nun gut, einen ähnlichen Trick (stell dir vor, du hast einen Wellensittich in den Händen…) wende ich an, um meinen Reitschülern zu erklären, dass sie die Flossen gefälligst ruhig halten sollen, aber ich glaube, wir meinen das Gleiche…
Der Bernd kann die wilde Plume inzwischen sogar im Gelände reiten! Das kannte sie bisher noch nicht, da der Bernd sie aber ordentlich mit seinen Sporen piesackt und auch auf freier Pläne ihre Schnauze an ihr Buggelenk zerrt, denkt sie nicht wahnsinnig viel über ihre Umgebung nach und gibt sich Gottergeben ihrem Schicksal hin. Auch die anwesenden Zebus (Hä, das sind doch Rinder, in der letzten Folge musste doch wegen eben derer Abwesenheit die Location gewechselt werden???Egal, ich schweife ab…)
Schließlich und endlich ist der Tag der Wahrheit gekommen. Mama und Papa von Stella sind auch da, Mama kann das erste Mal seit 2,5 Jahren ihrer Tochter beim Reiten zugucken, weil Papa sich relativ sicher ist, dass ihre Tochter nachher noch in der Lage sein wird, das Alphabet aufzusagen. (Hier habe ich übrigens aufrichtiges Mitgefühl mit der Mutter, meine Mama ist bis heute nicht in der Lage, mich amSprung zu filmen, weil dann ihr Blickwinkel inklusive Kamera stets in Richtung ihrer Füße wandert…) Stella lässt ihr Pferdchen in der Reithalle ablaufen, begrüßt anschließend ihren Mentor nebst ihrer Parentalgeneration und zeigt dann gleich in einem vorsorglich aufgebauten Kegelparcours, was die beiden gelernt haben. Mit Westernsattel am langen Zügel, wirkt die Fleurt gleich viel glücklicher, alle sind furchtbar zufireden und nach nur einem halben Jahr kann die Stella die traumatisierte Plume wieder bedienen.
Was lernen wir daraus? Wenn dein junges Pferd einen Bocksprung macht und du abfliegst, lass dich bitte dabei filmen, sonst musst du unter Umständen für VOX als Stuntman einspringen und die ganze Situation nochmal wiederholen. Ansonsten, wie auch schon in der letzten Woche gelernt: Wechsel verdammt noch eins die Reitweise (also klassisch englisch ist scheiße, western ist viel netter; dann funktioniert das auch wohl) Das Westernsättel auf dem Pferderücken klappern ist ebenfalls ganz normal, die Pferde müssen lernen mit Stress auszukommen und vielleicht lässt du besser den Helm weg, der führt bloß zu fiesen Kopfverletzungen. Nach wie vor frage ich mich, was Westernreiter machen sollen, die ein Problem mit ihrem Pferd haben…? Gangpferdesattel draufpacken, irgend so ein spanisches Ungetüm? Das ist ja anscheinend schon das Ende der Nahrungskette, der Wechsel in Richtung Englischer Reitweise wäre ja ein Rückschritt. Oder sollte jenen am Ende doch einReitlehrer in ihrer selbst gewählten Reitweise behilflich sein können? Schockschwerenot, das wäre ja ein Ding!

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