Und weiter im Text



Zunächst hatte ich überlegt, diese Sendung unkommentiert stehen zu lassen, nach reiflicher Beratung und Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass meine selbstverständlich wieder rein subjektive Sichtweise der Dinge es vielleicht doch wert ist, zu Papier gebracht zu werden.

Zunächst noch zwei Hinweise in eigener Sache:
Ich möchte darum bitten, sich in den Kommentaren zu dieser Sendung etwas zu mäßigen, bereits durch meinen gestrigen Post kochten ja die Emotionen hoch. Ebenfalls bitte ich, persönliche Beleidigungen von real existierenden Personen vielleicht noch einmal zu bedenken, gerade im Bezug auf Eigenschaften, für welche besagte Personen wirklich nichts können. Ob jemand ein enges T-Shirt trägt oder nicht, ist meinem Erachten nach auch für die Wirkungsweise dieses TV-Formates genauso wichtig wie der sprichwörtliche Sack Reis in China. Auch möchte ich diejenigen, die sich in Anklage und Verteidigung der jeweiligen Reitweisen und deren Wirkung sowie Tiergerechtigkeit ergehen, bitten, sich noch ein Weilchen zu gedulden; in meinem Kopf existiert bereits ein neues Beitragsformat, bei dem garantiert jede Reitweise ihr Fett wegbekommt. Da lohnt sich eure fachspezifische Meinung dann wenigstens richtig und findet auch entsprechendes Gehör.
Hier wiederum dass, was sich aus der gestrigen Fäährdeprofi in meinen mickrigen Hirnwindungen eingebrannt hat:
Wie immer handelt es sich bei diesem Bericht um einen reinen Gedächtnisbericht, man möge mir also verzeihen, wenn ich an der ein oder anderen Stelle etwas weglasse oder dazu dichte, ebenso sind Breitseiten gegen im Film dargestellte Personen nicht absichtlich gewählt, wohl aber nicht zu vermeiden. Der Hauptadressat meiner so zu verstehenden Kritik ist und bleibt aber das Sendeformat, das durch Drehbuch, Schnitt und Redaktion die gute fachliche Praxis eines Jeden, der mit der Arbeit mit und am Pferd sein Geld verdient, ad absurdum führt.

Der Tragödie siebter Teil:
Der Riesenesel mit Rückenwind
Frau Prüma begrüßt uns zur Abwechsulng mal wieder auf den heimischen Latifundien des Rosenhofes. Während sie versucht, ein bockiges FleckenShetty zu bändigen, erklärt sie uns ihren neuesten Therapiefall. Der große Warmblödwallach Falco hat ein Hasenherz. Ist ihm doch in seinem vorherigen Leben nur schlechtes wiederfahren, konnte er GottseiDank schon vor einiger Zeit schon mal Sandras Liebe, Fürsorge und Training genießen. Da das noch nichtn gereicht hat, um aus ihm ein vernünftiges Personenträgertier zu basteln, soll die Reise nun hier und heute weitergehen und Sandra will sich vor Ort gleich mal ansehen, was Falco und seine Besitzerin Daria sich zuhause so zusammentrainiert haben.
Der überaus kluge Sprecher erklärt uns zusammen mit Falcos studentischer Besitzerkraft, dass Falco in einem Handelsstall sein Dasein fristen musste, unreitbar und vor allem ungeliebt, in der hinterletzten aller Boxen. Er war so unreitbar und ungeliebt von allen Bereitern, dass er nicht mal einen Namen hatte. Dann kam Daria und gab ihm einen Namen, der hoffentlich nicht Programm werden wird (Der österreichische Sänger Hans Hölzel alias ‚Falco‘ führte ja bekanntlich ein ereignisreiches aber kurzes Leben mit tragischem Ende).
Seine traumatischen Händlererfahrungen konnte Daria auch mit Longenarbeit (die wird kurz gezeigt und sieht regelrecht erfrischend gut aus gegenüber der Pferdezentrifuge, die die beiden Profis uns sonst immer so als Longieren verkaufen wollen) in positive Vibrations umwandeln und hat den fünfjährigen Mufti in ein vernünftig bemuskeltes, ansehnliches Reitross verwandelt. Reitross? Nein, nicht ganz, denn nun kommen wir zum eigentlichen Problem. Sobald jemand im Sattel des Mount Everest unter den Pferden Platz nimmt, neigt dieser dazu, seine großen Hufe in die sprichwörtliche Hand zu nehmen und über den Platz zu fegen, als hätte ihm jemand den Schweif angezündet. Durch plötzliche Richtungswechsel sorgt er dann dafür, dass der- oder diejenige, der sich vorher als Falcoreiter wähnte, vortan sein Leben als Fußgänger fristet, oder auch als Geschmackstester vom Reithallensand, je nach gewähltem aufschlagenden Körperteil. Zur Veranschaulichung gibt es wieder einen lustigen Einspieler vom rasenden Ross nebst Raketenreiter.
Der kluge Kommentator erwähnt noch einmal, dass diese Falcoschen Taschenspielertricks keinen einzigen Reiter auf der ganzen weiten Welt im Sattel verbleiben lassen könnten
(Witzig, der Kommentator kennt glaube ich nicht viele Reiter, mir fallen aus dem Stegreif ungefähr 125 ein, die das mit einer A**chbacke sitzen würden und noch Zeit hätten, sich mit einem Zahnstocher die Reste des gestrigen Steaks aus der Kauleiste zu pulen. Ich selbstverständlich nicht, inzwischen schlagen die Fliehkräfte den Gleichgewichtssinn um Längen; Trägheit der Masse und so.)
Sandra hat Daria und ihren Riesenesel zu sich nach Hause eingeladen, um dem Zausel seine Flausen ein für allemal wegzutherapieren. Daria soll den Monsterwallach auf dem Außenplatz longieren, sie tut brav, wie ihr geheißen. Da Falco keine Lust hat, auch nach außen zu zeigen, dass er tief innen drin eigentlich ein winzig kleines Shettyherz hat und einfach artig seine Runden zieht, versucht Sandra ihn ein bisschen zu provozieren. Hier ein Hüpfer, da mit den Latten geklappert, nichts bringt den Großen aus der Ruhe. Frau Prüma ist zufrieden, zeigt es doch dass Daria und ihr Tier zuhause gute Arbeit geleistet haben. Jetzt soll es einen Schritt weiter gehen, auf auf zur fröhlichen Falcobesteigung in der Reithalle. Geschlossene Räume wegen Sicherheit und so und damit der Falco nicht so abgelenkt ist von der Umwelt draußen. Löblich, löblich. Dummerweise hatte der imposante Braune bislang nur ein Halfter auf dem Kopp und sazu noch ein ganz einfaches, also eins mit ohne Knoten. Das muss seinen Platz jetzt zu Gunsten einer Trense nebst farblich an den Rest des Outfits angepassten Fliegenmützchens räumen. Das Auftrensen wird fachmännisch in der Mitte der Bahn vollführt, gestaltet sich aber in der Hinsicht schwierig, dass die normale Kopfhaltung des Riesenrosses weit oberhalb der natürlichen Handhaltung der Besitzerin stattfindet. Deswegen kommen die Beiden schwierig zusammen. Frau Prüüma hat dafür eine Lösung, man solle dem Ross bitte antrainieren, demnächst auf den (in gewohnter Grizzlystimme vorgetragenen) Befehl: Naaaase runter! Die Rübe zu senken, mache das Auftrensen leichter und würde nebenbei wie von selbst den monumentalen Wallach zur Entspannung anregen.
Ohren in Mütze gestopft, Trense drauf, alles gut, nein falsch, Prüüüma. Dann kanns ja los gehen. Noch einmal anständig den Gurt angerefft und los geht das wilde Geriete. Sandra hat den Falco an der fachmännisch zusammengeknautschten Longe und stellt sich zu dessen Beruhigung an seinen Kopf. Daria versucht währenddessen, von der Aufstieghilfe in den Sattel des Riesen zu krabbeln. Der Versuch beginnt mit zaghaftem hochziehen am Sattel und endet mit dem Fuß im linken Bügel und dem Bauch über der Sitzfläche des (man sehe und staune) englischen Sattels. Da Sandra sich auf Falco konzentrieren muss, der in Erinnerung an frühere Erfolgserlebnisse in den nächsten Gang hochschalten möchte, um sich selbst vom Reitross wieder zum Longierross runterzudegradieren, muss der kluge Kommentator einspringen, um uns die für einen Reiter komisch anmutende Pose von Daria zu erläutern: Da Daria ja weiß, wie es enden kann mit dem Auf- gefolgt von unfreiwilligem Absteigen, vollführt sie ersteres in mehreren Schritten. Auf dem Pferd liegend mit beiden Füßen auf einer Seite kommt man einfach schneller wieder runter. Das sehen wir sogleich auch demonstriert, nach einem Hüpfer, der bei 750 kg Körpermasse schonmal drei Meter Bodengewinn bedeutet, landet Daria unsanft auf ihrem Hosenboden.
Jetzt hat Sandra auch wieder Zeit und straft den Kommentator Lügen. Daria möge sich doch bitte beim nächsten Mal komplett in den Sattel bewegen, dieses ewige Rumgehänge an der Seite macht nämlich den nervenstärksten Zampel nervös (Und ist nicht gut für den Rücken von Beiden, Anmerkung der Redaktion). Richtig so, Frau Prüma, vielleicht werden wir ja doch noch Freunde.
Also auf zum nächsten Versuch. Beinahe behende aber mit deutlich verängstigtem Gesichtsausdurck (also bei der Reiterin, nicht beim Pferd) wird der Brocken erneut erklommen. Dieses mal sind beide Beine auf der ihnen zugewiesenen Seite, Daria sitzt auf ihrem Falco. Einem dem gemeinen Englischreiter eigenen Reflex folgend, nimmt sie die Zügel auf (Gutes Kind, wer die Leinen nicht selbst in der Hand behält ist selber Schuld). Das findet Sandra aber nicht gut, sie fordert Daria auf, das bitte zu unterlassen, weil der Falco nämlich schon wieder in alte Nervosität verfällt, sieht man deutlich an seinem Gesicht. Daria schluckt die Angst einfach runter und tut etwas, dass mir Respekt abnötigt, vor ihr und der in diesem Fall als Reitlehrerin tätigen Sandra: Sie schmeißt die Zügel auf den Falcohals, in Vertrauen darauf, dass Sandra weiß was sie tut und sie für den Notfall retten wird.
(Respekt habe ich, weil Sandra anscheinend den ihr anvertrauten Schülern eine Menge Vertrauen geben kann, und weil Daria tatsächlich ihr Leben in die Hand von einer Dame legt, die mit ihrer zierlichen Person und der in einer Hand zuusammengeknautschten Longe, die vor der Pferdebrust herumfuchtelt, nicht wirklich nach ground control aussieht)
Man reitet Schritt und das geführt, Tagesziel erreicht, Reiterin soll wieder runter, diesmal bitte aber kontrolliert, und mit Landung auf den unteren Enden der Extrimitäten. Das gelingt, nicht elegant, aber auch ohne Sturzflug.(Bei dieser Gelegenheit fragt sich der minimal fachkompetente Zuschauer, ob eine der teilnehmenden Hauptpersonen schon einmal Gedanken an einen Sattel verschwendet hat, der sowohl Pferd als auch Reiter besser passen könnte (ja meinetwegen auch einer mit Horn, irgendein anderer halt…)) Anscheinend nicht, denn der super sitzende Sattel ist auch in der nächsten Einstellung wieder dabei.
Zwischendurch erklärt uns Sandra aber noch, dass sie es total prüüma findet, dass die Daria dem Falco eine bis siebehundertneunzehn Chancen gibt und sich nicht einfach einen anderen reitbaren Untersatz zulegt. Außerdem will sie an seiner Schreckhaftigkeit arbeiten und benutzt alles, was auf dem Rosenhof so rumliegt, umd dem verkleideten Minipony die Gefahren des täglichen Überlebenskampfes nahezubringen. Da wird auf Strohballen gehopst und mit Planen gewedelt, bis der Falco des rumspringens müde wird (Ich habe den Tütenstock und die blauen Säcke wirklich ein bisschen vermisst gestern). Die Wichtigste Erkenntnis wird uns Zuschauern aber mit trauriger Grabesstimme serviert: Der Falco wurde schon vor Darias Ära voll versauigelt. Ganz bestimmt hat man beim Anreiten Angst gekriegt, dass der große Braune mit dem schwarzen Schuh seine Beine beim Wegrasen nicht sortiert bekommt und deswegen an seinen Zügeln gezogen, Rollkur eben (Sie hat das böse Wort mit ‚R‘ wirklich gesagt, ich schwöre!!!!)Das wird vor allem dadurch ersichtlich, dass der blöde warme Wallach bei Druck auf dem im Maul befindlichen Eisenstück den Kopf runter nimmt. Das hat natürlich ein Trauma hinterlassen, deswegen ist es nur gut und richtig, dass der Brocken sich nun in Therapie befindet.
(Wieder was gelernt! Bisher dachte ich immer, wir Dressurreiter reiten in Beizäumung, Stellung und Biegung um unsere Pferde zu gymnastizieren oder wenigstens weil es hübsch aussieht, aber dank Frau Prüma weiß ich jetzt: Wir haben ANGST!)
Danach geht’s wieder in die Halle aber nicht auf blankem Sand, nein, das ist für Anfänger, das kann ja jeder. Um den Riesenesel davon abzulenken, dass er Reiten per se schon mal scheiße findet, schmeisst die Sandra eine Menge optische Reize in die Bahn. Bunte Stangen und Cavalettiklötzchen in unregelmäßigen Abständen auf den Boden verteilt, sollen dafür Sorge tragen, dass die Falcosche Aufmerksamkeit davon abgelenkt wird, die gute Daria in den Orbit zu schießen. Das Aufsteigen gelingt diesmal in einem Rutsch, die Daria hat sogar den rechten Bügel zu fassen bekommen. Ein bisschen zu gut vielleicht, rutscht dieser doch bis unter die Ferse, aber ich will mal kein Korinthenkacker sein.
Sandra hat die Sache im Griff und den Großen an der Longe und bittet Daria, die ihr eigenen offenen Zügelhände doch bitte nicht zu schließen, damit sie weiter so eine weiche Hand hat. Als der Falco schließlich einen Gang höher schaltet und in Zockeltrab verfällt, zeigt sich, dass eine offene Hand mit langem Zügel nicht notwendig eine weiche sein muss, sieht es doch von außen so aus, als würde der Mount Everest unter den Warmblöds bei jedem Trabtritt eins in die Schnüss geruppt bekommen. Sieht aber vermutlich nur so aus (Auf Film kommt manches auch einfach doof rüber) denn Sandra freut sich wie ein Kind an Weihnachten und findet alles Prüüma.

Ich möchte hier zwischendurch mal bescheiden anmerken, dass sie für solche Situationen ein Hals- oder Sattelriemen empfiehlt, an dem der unerfahrene Reiter sich festhalten kann, um sein Pferd nicht permanent im Maul zu stören, aber für die Dimensionen des Rieseneselhalses gab es vermutlich keinen Riemen und der Sattel war zu klein für den guten alten Maria-Hilf.

Um dem I das sprichwörtliche Tüpfelchen aufzusetzen, soll Daria auch noch galoppieren. Damit ist sie nur minimal überfordert, der ansonsten recht ordentliche Grundsitz löst sich in Wohlgefallen auf, Dressurreiterrennsitz, Füße gen Trensenring, Rücklage, Zügelzerren, wie es sich gehört eben. Falco erinnert sich an frühere Verhaltensweisen und spurtet los. Weit kommt er nicht, Sandra hat die Longe ja noch in der Hand. Schließlich ist das Geschoss ausgebremst und alle sind happy, heile aus der brenzligen Situation rausgekommen zu sein. Als nächstes will Sandra die Daria nebst dem sich unter ihr befindlichen Riesenwallach über die vorher schon so schön platzierten Bodenhindernisse führen und erklärt der Kamera mit einem verschmitzten Augenzwinkern, dass sie während der Übung einfach mal die Longe abmachen wird. (Das ist wohl wie beim Fahrrad ohne Stützräder fahren lernen, mein Papa hat mich damals auch einfach mal losgelassen, als ichs gemerkt hab bin ich allerdings in die Brennesseln gefahren, Au)Gesagt getan, Das Daria-Falco Gespann irrt frei durch die Rosenhofsche Arena. Im Schritt ist das mit der Koordination von den Klodeckelfüßen noch nicht so einfach, der Riesenesel tritt nämlich dauernd auf die im Weg befindlichen Hindernisse. Vielleicht hat er auch das Spiel nicht verstanden, sondern denkt, er soll treffen statt ausweichen, wer weiß das schon.
Im Trab wird dann alerdings fast formvollendet ein ausgelegtes Stangendreieck überwunden, Hipp hipp Hurra, alles ist geschafft, das Pferd ist therapiert! Keiner ist runtergefallen, alle sind glücklich und zufrieden. Ob das auf dem Platz und im Gelände nun ebenfalls funktioniert und wie die Geschichte im Galopp weitergeht, wird der geneigte Zuschauer vielleicht in drei Monaten erfahren, vielleicht aber auch nie, gestern wurde es jedenfalls nicht für zeigenswert befunden.

Was haben wir gestern gelernt?

Bitte liebe zukünftige Pferdekäufer: Verschwendet euer Geld nicht für artgerecht aufgezogene und fachmännisch angearbeitete Jungtiere aus Züchter- oder Aufzüchterhand. Geht zum nächsten Händler, kauft die letzte Kröte, die sie da nicht loswerden, weil es Liebe auf den ersten Blick bedeutet. Wenn ihr mit euren rudimentären Reitkenntnissen selber damit nicht klarkommt, kommt bitte nicht auf die Idee, euer Geld in gut sitzende Ausrüstung zu investieren, oder das Pferdchen sogar medizinisch checken zu lassen. Auch kompetenter Beritt wird vollkommen überschätzt und euer Geld nicht wert, von Reitstunden zur Verbesserung eurer Fähigkeiten wollen wir gar nicht reden!
Das ganze Geld, was ihr bis dato an Einkauf und Unterhalt gespart habt nehmt ihr dann bitte und tragt es zu einem Guru eurer Wahl oder aber auch zu VOX und ihr kriegt bestimmt bald ein therapiertes Pferdchen mit nach Hause.
Versteht mich bitte nicht falsch, geneigte Leser, jeder soll das Pferdchen kaufen, das ihn glücklich macht, aber in einer Fernsehsendung öffentlich dafür zu werben, dass doch bitte mehr unreitbare Pferde von bööhsen Händlern weggekauft werden sollten, finde ich ebenso traurig wie gefährlich! Die Parole:‘ Kauft nicht beim Züchter, die Tierheime sind voll‘, zieht bei Pferden wirklich nicht, es gibt keinen Ersatz für eine ordentliche Kinderstube und gute Grundausbildung. Ist der Karren einmal im Dreck, kostet es viel Zeit, Geld und Nerven, ihn da wieder herauszubugsieren und zwar in jeder Reitweise!

Meine Parole: Spart euch das Geld für den Guru, legt es auf die Bank, ins Schwein oder unters Kopfkissen, und wenn genug davon zusammen ist, kauft euch euer Traumpferd, das zu euch, euren Lebensumständen, Reitgewohnheiten und Fähigkeiten passt. Dann kann es nämlich was werden mit dem Glück der Erde, ohne Raketenabschuss, ohne Guru, ohne Streß.

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